Schneiderstein gestohlen
Der Schneiderstein in Nienstädt an der B 65 ist im Herbst 2001 gestohlen worden.
Wir suchen weiter nach dem original Schneiderstein (ca. aus dem Jahr 1450). Der Stein ist im Böschungsbereich zum Schnartwinkel entfernt worden. Der Stein stellt ein bedeutendes Kulturgut der Region dar.
Der Schneiderstein erinnert an eine Geschichte, die sich zwischen Stadthagen und Nienstädt ereignet hat. Dabei sind ein ordentlicher und arbeitsamer Schneider und ein „Tunichtgut“ nach einem Stück gemeinsamer Wegstrecke aneinander geraten. Der fleißige Schneider sollte beraubt werden. Verletzt, aber mit letzter Kraft setze er sich zur Wehr und schleuderte seine Schneiderschere in die Brust des Widersachers, der so den Tod fand. Zur Erinnerung an die Tat ließ der Schneider nach seiner Genesung den Schneiderstein setzen. Mit dem Ausbau der Bundesstraße 65 um 1970 fand der Stein seinen Platz in Höhe des Schnartwinkel. Heute ist dort ein neu angefertigter „Ersatzstein“ mit Erläuterungstext zu sehen.



